Die Ex-Gewalt von MySpace

Die Kritik ist bekannt: Altes Layout zerstört. Aua. Bunte Bildchen und Befindlichkeits-Alarm. Alles einheitlich unübersichtlich jetzt.

MySpace’s Fehler: Anstatt auf Post-Viva/MTV JugendPopStarsWerbeWahn zu setzen wären Musikern entsprechende Anzeigen für Tools besser gewesen, also Software- und Hardware-Anzeigen etwa. Eigentlich zu spät jetzt. Die Musiker bleiben nur um ihre gesammelten Kontakte auf MySpace nicht zu verlieren schätzungsweise. Sie sammeln sich neu und gucken verloren auf andere Plattformen des Web 2.0.

Noch eine wichtige Frage ohne Antwort:
Wie kann man die Kontakte/Freunde exportieren so dass man sie auch in einem Excel-Sheet etwa hat oder sonst wie? Da hilft wohl nur individuell anschreiben und kopieren..

Andere Plattformen zum switchen als da wären zB: Bandcamp, Soundcloud, Reverbnation – aber alle sehen so katalogmäßig unübersichtlich aus geht man nur auf die Startseite – und setzen die Suche nach Genres voraus.
Für viele war die individuelle Gestaltungsmöglichkeit auf MySpace in der Vergangenheit der eigene Homepage-Ersatz (oder Zusatz). Man konnte gesehen und gefunden werden innerhalb einer Community und sah unter Umständen mehr oder weniger unverwechselbar aus auf Grund der ehemals großzügigen Gestaltungsmöglichkeiten via HTML und CSS. Es war fast egal ob das schön war.

Irgendwie übel immer wieder neue Freunde in vorgegebenen SpaßKatalog-Gehegen finden zu müssen.
C’est la vie now.

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Audio-Addict der -8ten Stunde
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