Gute Idee. Und wenn was möglich ist, dann wird es auch wie in diesem Fall umgesetzt.
Allerdings ist dies so ähnlich als ob wer Post-It’s auf ein Kunstwerk kleben würde – für mich.
Hilft Leuten wie nicht Dir und nicht mir und vielleicht doch einem anderen. Will heißen: Die Kommentar-Funktion ist auch hier das unheilige Echtheits-Feature, was das Web-Leben so schön belebt.
Gut für Nicht-Abgeschlossenes, Ratsuchendes – was aber wenn der Fall von Künstler-Seite abgeschlossen ist? Dann kann partikulär bestimmt werden von wem auch immer was auch immer diesem Menschen wichtig war, öffentliche Kennzeichnung.
Wie wäre es wenn wir alle auch Post-Ist auf Skulpturen oder Gemälde kleben könnten versehen mit unserer Signatur? Wäre bestimmt begrüßenswert von vielen Seiten.
Die üblichen Gedanken gehen weiter: Romantexte werden kommentiert, ÜBERALL sieht man die KOMMENTARE, hat die Funktion dabei auf Abruf. So ist die Welt grad überall technologisch, verorten, ausloten, reagieren und zeigen.
Macht das Sinn? Macht man sich Feinde wenn man die Kommentar-Funktion abschaltet (falls das geht)?
Meines Erachtens wird ein vom Künstler als abgeschlossen abgesegnetes Werk durch die Kommentar-Funktion geschändet. Also soll man nur noch applaudieren können ohne Eigensenf? Nein, auch kritisieren, aber ohne in Zwischen-Schritten , partikulären Abschnitten in die Quere zu kommen. Das ist nicht fair. Und so sieht es aber derzeit aus.
Schlecht für die Kunst, die keinen Rat einfordert, sondern einfach geliebt oder betrachtet werden will um ihrer selbst Willen – nachdem der Schöpfer die Dramaturgie des Werkes vollendet hat in kompletter Eigen-Verantwortung. So wie auch ein Roman gar nicht hätte entstehen können, wenn permanent Zwischenfunk gewesen wäre. Störung.
Entsprechende Szenarien dieser Art weiter gedacht:
Kino-Filme können die Kommentare der Besucher anzeigen lassen live- je nach ausgewähltem Kanal kann der Zuschauer Freundes-Kommentare erblicken während der Live-Vorführung. Cool, oder?
NACHTRAG:
Vielleicht ist der Text auch ein bisschen überempfindlich. Das Feature ist unzweifelhaft unique und man muss es nicht nutzen.
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Der deutsche Rock & Pop-Preis 2011- nie gehört? Aber mitmachen?
Fast ein Schnäppchen dann- kostet Dich nur 100 Tacken – zu gewinnen gibt es Eintrittskarten im Wert von vielen Euro – wie du die Fans, die dann mit Karten anzuspammen wären, nach Wiesbaden kriegst – dein Problem. Aber eine Urkunde und Mitgliedschaft winken schließlich auch noch fett herum. Falls da jetzt noch Preise übersehen wurden, dann waren sie im Artikel des angeschlossenen Print-Magazins “Musiker-Magazin” womöglich ja nicht aufgeführt.
Sei eine von hundert Bands, hab keinen Vertrag, zahl und sei dabei für kurze wenige Minuten Leistungsschau. Wär das was (passt ja in die Zeit und den Trend)? Hier gibt es mehr Infos, viel Glück, kannst es brauchen du liebe Nachwuchs-Band:
http://www.musiker-online.de/Informationen.informationen.0.html
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Die Kritik ist bekannt: Altes Layout zerstört. Aua. Bunte Bildchen und Befindlichkeits-Alarm. Alles einheitlich unübersichtlich jetzt.
MySpace’s Fehler: Anstatt auf Post-Viva/MTV JugendPopStarsWerbeWahn zu setzen wären Musikern entsprechende Anzeigen für Tools besser gewesen, also Software- und Hardware-Anzeigen etwa. Eigentlich zu spät jetzt. Die Musiker bleiben nur um ihre gesammelten Kontakte auf MySpace nicht zu verlieren schätzungsweise. Sie sammeln sich neu und gucken verloren auf andere Plattformen des Web 2.0.
Noch eine wichtige Frage ohne Antwort:
Wie kann man die Kontakte/Freunde exportieren so dass man sie auch in einem Excel-Sheet etwa hat oder sonst wie? Da hilft wohl nur individuell anschreiben und kopieren..
Andere Plattformen zum switchen als da wären zB: Bandcamp, Soundcloud, Reverbnation – aber alle sehen so katalogmäßig unübersichtlich aus geht man nur auf die Startseite – und setzen die Suche nach Genres voraus.
Für viele war die individuelle Gestaltungsmöglichkeit auf MySpace in der Vergangenheit der eigene Homepage-Ersatz (oder Zusatz). Man konnte gesehen und gefunden werden innerhalb einer Community und sah unter Umständen mehr oder weniger unverwechselbar aus auf Grund der ehemals großzügigen Gestaltungsmöglichkeiten via HTML und CSS. Es war fast egal ob das schön war.
Irgendwie übel immer wieder neue Freunde in vorgegebenen SpaßKatalog-Gehegen finden zu müssen.
C’est la vie now.
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Wie viel Zeit braucht es, um ein Musikstück herzustellen, das “interessant” ist?
Manchmal kann es ganz schnell gehen. Etwa wenn man ein Stück extrem verlangsamt abspielt bzw. speichert.
Das geht unheimlicherweise einfach und gut mit dem Standalone-Programm “PaulStretch” des Programmierers Nasca Octavian PAUL und das gibt es sogar als OpenSource Freeware.
Dabei kann man auch die Tonhöhe verändern, muss aber nicht – die Tonhöhe bleibt in der Standard-Timestretching Option erhalten und das Ergebnis sondert keineswegs billige Aliasing-Artefakte ab.
Ich habe heute ein 2 Min. Stück in eine 16 Minuten Drone damit verwandelt – hat eine sehr tranquile Wirkung. Wie weit das Ergebnis einen Genuss darstellt hängt selbstverständlich stark von der ausgewählten Quelle ab.
http://hypermammut.sourceforge.net/paulstretch
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Was sind NetLabels? Und warum liegt Wikipedia schief? Diskussion auf Phlow: http://bit.ly/acJ8sK via @addthis
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