[Regelausnahme] CD „Communication sucks“

Communication Sucks – endlich ist die CD fertikk http://thomekk.bandcamp.com/album/communication-sucks …

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Es gibt sie, guute unbekannte Bands!

Natürlich ist das klar, sorry.
Nun habe ich zwei unvorhergesehen auf einen Schlag hören und sehen dürfen an einem tollen Veranstaltungsort – und komischerweise beide aus Belgien gleich hintereinander.

True Champions ride on speed – aus Antwerpen – geiler Math-Core, ein Instrumental-Trio – echt die Wucht!
Hier ein älteres gutes Video:

Bandcamp-Website: http://tcros.bandcamp.com/

Mim – aus Brüssel – die Live-Performance war überwältigend gut. Mim, der Sänger und Bandleader steuerte über eine Motion-Cam und via OSC Parameter durch seine Körperbewegung. Nicht dass man das hätte wissen müssen. Es war so oder so faszinierend.
Hier ein älteres Video:

Website: http://www.a1000p.com

Interessant: Beide Bands hatten ein genaues kompositorisches Konzept, gaben das wieder, was schon zuvor albumseitig gemeisselt worden war. EchtZeit-Nachbildung mit Gefühl und Energie.

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Die Werkzeuge sind da – nun ist Alles gewöhnlich

ohne Skandal ist es schwierig.
Die Clouds nehmen auf was geht und das ist verdammt viel.
Star sein scheint eher doof, der Austausch über die jeglichen verfügbaren Werkzeuge kittet mehr als die Annäherung über das Fremde (ohne Hintergrund)

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Scott Walker – Bish Bosch

Nun doch mal die Erwähnung eines zeitgenössisch wichtigen Albums.

Er hat es. Die Freiheit Konstrukte diversester Stile als Skelette einzubauen und darüber die eigene Paraphrase, die Signatur. Minimalismus und Kielholung erstarrter Greifer. Beeindruckend und ein Genuss.

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Ist „Neue Musik“ alt?

Über diese nette Streitschrift gestolpert von Volkmar Klien zum Thema „Neue Musik“ und ihr Verharren in ihrer ritualisierten institutionalisierten Form, die ihm eher erstarrt denn noch länger revolutionär erscheint:

(DirektLink zum Dokument auf der Seite des Autors)
Neue Musik und die Verteidigung des Abendlandes

Angenehm zu lesen, gerade die Erwähnung der Existenz anderer zeitgenössischer Musik, die nicht ins selbst definierte Raster fällt, erfreut.

Zitat:
„Denn an Neuer Musik nehmen nur mehr ExpertInnen teil, sei es in Form von spezialisierten InstrumentalistInnen, akademischen KomponistInnen, spezialisierten Journalistinnen oder Jury-Mitgliedern. Da es praktisch keine unabhängigen Geldmittel im System gibt, gibt es auch keinen Weg um diese etablierten ExpertInnen herum. All dies führt, trotz strengstem Rhythmusverbot, zu repetitiven Strukturen, und zwar in Finanzierung und Ausbildung. Allein die Vorstellung, ein junger Technoproduzent Ende der 1980er Jahre hätte bei Mick Jagger, BB King oder Udo Jürgens vorstellig werden müssen, um zu fragen, ob seine Nummern in Ordnung und spielbar wären, zeigt (trotz aller Unterschiede in den Kontexten), wie bizarr sich diese Strukturen auf die (kunst-)musikalische Realität auswirken müssen. “

Kritisiert wird auch, dass die Kompositionstechnik immer noch auf die Partitur als Publikationsform ausgerichtet ist und das Instrumentarium des Orchesters verpflichtend. Die Musik abseits dieses Segments ist da digitalerweise längst weiter und wird ignoriert.

Danke an Kulturtechno für den Hinweis: http://www.kulturtechno.de/?p=8520

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IVOR – Free Microtonal VA Synthesizer

IVOR – Free Microtonal VA Synthesizer Released By Xen-Arts
http://www.xen-arts.com/2012/05/ivor-microtonal-virtual-analog.html

entdeckt via http://t.co/HPqkBBbz

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Tunealizer – Kommentare zu Tracks in der Timeline

Ein vielversprechender Ansatz, den ich mir schon lange gewünscht habe:

Unter http://tunealiser.co.uk findet sich ein Online-Timeline-Werkzeug für Musiker.
Über den Web-Browser kann man auf der Seite des Tunealiser beliebige Stücke spurgenau mit Kommentaren versehen auf einer x-Achse, auf der die Stücklänge gerastert dargestellt ist . Das hat gefehlt. Zwar gibt es in verschiedenen Sequenzern bereits Text-Werkzeuge, die man mit Kurznotizen versehen kann, aber das geht innerhalb der mir bekannten Anwendungen nur recht rudimentär, nicht lesefreundlich und vor allem nicht skalierbar.
Hier lassen sich die einzelnen Kommentarspuren mit der Maus ziehen und stretchen.

Das Ganze scheint noch einem Alpha-Stadium zu sein, also noch ausbaufähig. Nun sollte noch das Einbinden von mindestens MP3 bzw. Wave-Dateien möglich werden, dann könnte dies ein herrliches online-Kollaborations-Tool werden. Bislang lassen sich keine Audio-Dateien hochladen, dies geht ausschließlich über das Laden von YouTube bzw. Soundcloud-Links und klappt nur in Browsern, die HTML 5 unterstützen.


Wunschdenken:

Nun wäre es noch schön, wenn es endlich auch einen Offline-Player gäbe, der eine solche Funktion auf einer Timeline mit sich führte. Und auch ein Sequencer mit einem solchen Werkzeug, das fehlt. Beispielsweise könnten sich neben Kommentaren auch Texte strukturiert abbilden lassen, was neben Songs auch für Hörspiele oder Radiobeiträge sinnvoll wäre.

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Free Albums Galore – Close

Doch mal was zu einer meines Wissens einzigartigen Quelle für kostenlose Musik im Netz:
Free Albums Galore ist/war ein Blog mit der Zielsetzung von Künstlern eigenverantwortlich freigegebene komplette Alben verfügbar zu machen per Empfehlung. Ein Autoren-Blog mit viel Enthusiasmus geführt seit dem Jahr 2005.
Leider wird diese Quelle inspirationsreicher Musik nicht mehr fortgeführt. Die Seite soll aber zunächst noch online bleiben.
Sehr sehr schade – gerade in den Zeiten, wo viele immer noch glauben, dass es legale kostenlose Downloads gar nicht geben würde.

http://freealbums.blogsome.com

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Soundcloud und die Kommentar-Funktion in der Welle

Gute Idee. Und wenn was möglich ist, dann wird es auch wie in diesem Fall umgesetzt.
Allerdings ist dies so ähnlich als ob wer Post-It’s auf ein Kunstwerk kleben würde – für mich.
Hilft Leuten wie nicht Dir und nicht mir und vielleicht doch einem anderen. Will heißen: Die Kommentar-Funktion ist auch hier das unheilige Echtheits-Feature, was das Web-Leben so schön belebt.
Gut für Nicht-Abgeschlossenes, Ratsuchendes – was aber wenn der Fall von Künstler-Seite abgeschlossen ist? Dann kann partikulär bestimmt werden von wem auch immer was auch immer diesem Menschen wichtig war, öffentliche Kennzeichnung.
Wie wäre es wenn wir alle auch Post-Ist auf Skulpturen oder Gemälde kleben könnten versehen mit unserer Signatur? Wäre bestimmt begrüßenswert von vielen Seiten.
Die üblichen Gedanken gehen weiter: Romantexte werden kommentiert, ÜBERALL sieht man die KOMMENTARE, hat die Funktion dabei auf Abruf. So ist die Welt grad überall technologisch, verorten, ausloten, reagieren und zeigen.
Macht das Sinn? Macht man sich Feinde wenn man die Kommentar-Funktion abschaltet (falls das geht)?

Meines Erachtens wird ein vom Künstler als abgeschlossen abgesegnetes Werk durch die Kommentar-Funktion geschändet. Also soll man nur noch applaudieren können ohne Eigensenf? Nein, auch kritisieren, aber ohne in Zwischen-Schritten , partikulären Abschnitten in die Quere zu kommen. Das ist nicht fair. Und so sieht es aber derzeit aus.
Schlecht für die Kunst, die keinen Rat einfordert, sondern einfach geliebt oder betrachtet werden will um ihrer selbst Willen – nachdem der Schöpfer die Dramaturgie des Werkes vollendet hat in kompletter Eigen-Verantwortung. So wie auch ein Roman gar nicht hätte entstehen können, wenn permanent Zwischenfunk gewesen wäre. Störung.

Entsprechende Szenarien dieser Art weiter gedacht:
Kino-Filme können die Kommentare der Besucher anzeigen lassen live- je nach ausgewähltem Kanal kann der Zuschauer Freundes-Kommentare erblicken während der Live-Vorführung. Cool, oder?

NACHTRAG:
Vielleicht ist der Text auch ein bisschen überempfindlich. Das Feature ist unzweifelhaft unique und man muss es nicht nutzen.

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Nicht wirklich ernst gemeinter Tipp

Der deutsche Rock & Pop-Preis 2011- nie gehört? Aber mitmachen?
Fast ein Schnäppchen dann- kostet Dich nur 100 Tacken – zu gewinnen gibt es Eintrittskarten im Wert von vielen Euro – wie du die Fans, die dann mit Karten anzuspammen wären, nach Wiesbaden kriegst – dein Problem. Aber eine Urkunde und Mitgliedschaft winken schließlich auch noch fett herum. Falls da jetzt noch Preise übersehen wurden, dann waren sie im Artikel des angeschlossenen Print-Magazins „Musiker-Magazin“ womöglich ja nicht aufgeführt.
Sei eine von hundert Bands, hab keinen Vertrag, zahl und sei dabei für kurze wenige Minuten Leistungsschau. Wär das was (passt ja in die Zeit und den Trend)? Hier gibt es mehr Infos, viel Glück, kannst es brauchen du liebe Nachwuchs-Band:
http://www.musiker-online.de/Informationen.informationen.0.html

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